Schmerzmittel und deren Nebenwirkungen

Selbstmedikation mit "Lieblingsschmerzmittel"

Um möglichst schnell beschwerdefrei zu sein, greifen fast 30 Prozent der Deutschen zügig zu einem Schmerzmitteln. Gut 40 Prozent setzen bei Schmerzen immer auf eine Tablette für alles. Aber nicht jedes Präparat für jede Art von Schmerzen auch gleich gut geeignet.

Auf Selbstmedikation setzen 29 Prozent der Bundesbürger bei Schmerzen und nehmen sofort ein Schmerzmittel ein, das ergaben repräsentative Umfragen der GfK-Marktforschung im Auftrag der „Apotheken Umschau“. 31 Prozent benutzen mindestens einmal im Monat ein rezeptfreies Medikament, um Kopfschmerzen und Rückenschmerzen zu bekämpfen. 41,9 Prozent hat eine Auswahl solcher Medikamente in seiner Hausapotheke vorrätig und greift bei Schmerzen aller Art zum "Lieblingsschmerzmittel". Ein Allroundmittel gegen alle Arten von Schmerzen gibt es allerdings nicht.


Schmerzmittel: Die beliebtesten Marken

1.                  Voltaren (Wirkstoff: Diclofenac)

2.                  Aspirin Schmerztabletten (Wirkstoff: Acetylsalicylsäure)

3.                  Aspirin Plus C (Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure, Vitamin C)

4.                  Paracetamol-ratiopharm (Wirkstoff: Paracetamol)

5.                  Thomapyrin (Wirkstoffe:  Paracetamol, Acetylsalicylsäure)

 

Quelle: Statista GmbH

Nebenwirkungen auf Magen, Leber, Nieren, Herz und Kreislauf

Ein allzu sorgloser Konsum sollte allerdings kritisch gesehen werden. Schmerzmittel bergen das Risiko von Nebenwirkungen auf Magen, Leber, Nieren und das Herz-Kreislauf-System. Darüber hinaus gilt etwa die Einnahme von Paracetamol während der Schwangerschaft als nicht unbedenklich. Ein akuter Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers und sollte nicht dauerhaft unterdrücken werden. Es ist wichtig den Ursachen auf den Grund zu gehen und diese gezielt zu behandeln. Schmerzmittel können das  Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.